Dialoghi di una vita
Hommage an Peppe Morra
Die Ausstellung „Dialoge eines Lebens. Hommage an Peppe Morra“ (Dialoghi di una vita. Omaggio a Peppe Morra) wird in Zusammenarbeit mit der Fondazione Morra ab 9. Oktober in Gibellina gezeigt. Peppe Morra – Galerist, Sammler, Produzent, Festivalgründer und Verleger – ist eine Schlüsselfigur der italienischen und internationalen zeitgenössischen Kunst. Seine Sammlung, aus der die Fondazione Morra, das Museo et Laboratorio Hermann Nitsch, die Casa Shimamoto, die Casa Morra und das Kunstzitadellenprojekt in Caggiano hervorgingen, ist eine der außergewöhnlichsten privaten Sammlersammlungen in Italien. Dazu gehören Arbeiten wie die berühmten „Six Rooms“ von Allan Kaprow, die „Relikte“ von Hermann Nitsch, Werke von Günter Brus und die Arbeiten von Fluxus Künstlern wie Dick Higgins, Charlotte Moorman und Geoffrey Hendricks. Weiters befinden sich Werke von John Cage, Gina Pane, Julian Beck und dem Living Theatre, Joseph Beuys, der japanischen Gruppe Gutai – mit besonderem Augenmerk auf Shozo Shimamoto – bis hin zu Luca Maria Patella und Vettor Pisani in seiner Sammlung.
Das Ausstellungsprojekt stellt eine Parallele zwischen Morras Erfahrungen und denen des ehemaligen Bürgermeisters von Gibellina, Ludovico Corrao dar: zwei Visionen, die im Süden von Italien durch zeitgenössische Kunst ein kulturelles Zentrum aufbauen konnten.
Die Ausstellung „Dialoghi di una vita. Omaggio a Peppe Morra“ wird kuratiert von Andrea Cusumano und Antonio Leone.
Sie wird vom 9. Oktober bis 13. Dezember 2026 an verschiedenen Orten (Teatro Consagra, dem Museum MAC, der Kirche Gesù e Maria und im Atelier Fondazione Orestiadi) in Gibellina zu sehen sein.