Malerei

  • Hermann Nitsch, Schüttbild, 2002
    Schüttbild, 2002 © Atelier Nitsch
Hermann Nitsch über die Malerei


nach dem 2.weltkrieg entstand eine malerei, welche nichts darstellen wollte, die nichts in der natur bereits vorhandenes reproduzieren wollte, sondern innerhalb des bildgefüges auf der leinwand selbst spielten sich konkrete vorgänge ab, welche selbst, oder deren auswirkungen zur schau gestellt wurden. die farbe wurde nicht als farbklang, sondern als konkrete substanz begriffen, als paste oder flüssigkeit, die verschmiert oder verschüttet wurde, es entstanden resultate, bedingt durch die geste und motorik von arm- und handbewegungen, es wurde gekritzelt, geschmiert, substanzen, flüssigkeiten, farben wurden auf die leinwand gespritzt, geschleudert, geschüttet usw.

zum gesamten Text