Druckgrafik

  • »Grablegung«, Triptychon, Strichradierung/Kaltnadel auf Kupfer, Vernis Mou auf Aluminium, Lithografie, auf Orignalrelikt, 2007 © Atelier Nitsch
    »Grablegung«, Triptychon, Strichradierung/Kaltnadel auf Kupfer, Vernis Mou auf Aluminium, Lithografie, auf Orignalrelikt, 2007 © Atelier Nitsch
Das druckgrafische Werk von Hermann Nitsch


... Bereits im Jahre 1957, als der 19-jährige Hermann Nitsch nach einer fünfjährigen Ausbildung den Diplomabschluss der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien erlangte, gebar er die Idee des Orgien Mysterien Theaters, eines sechs Tage dauernden Festspiels, das ihn bis heute prägt. Im Zuge seiner Ausbildung hatte Nitsch die Möglichkeit, drucktechnische Fertigkeiten zu erlernen, beispielsweise im Bereich der Lithografie und der Radierung. Auf dieses Jahr ist die Arbeit Zustandsdruck einer Kopie des 100 Gulden Blattes (Rembrandt) zurückzuführen, welche Hermann Nitsch 1960 mit Tusche beschüttete. Dieses Motiv wurde wiederum im Jahr 1987 im Zuge der Grafikmappe I Die Architektur des Orgien Mysterien Theaters (Verleger Fred Jahn, München) 35-fach ediert...

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